Freitag den 5., 12., 19., 26. Juni 2020 in der Burgruine Puchberg

„Sappho. Women in Love. War. And Poetry.“

Eine theatrale Installation

Texte von Sappho, Johanna von Orleans, Christine de Pizan, Hildegard von Bingen, Aphra Behn und Franz Grillparzer
Mit Anat Stainberg, Tina Haller und Katharina Schmirl
Regie: Lukas Johne
Beginn: 19.00 Uhr
Dauer ca. 50″
! Freie Platzwahl  
! Steh-, und Sitzplätze 

Musik: Robert Einhorn, Ursula Hadl, Silvia Maurer

Inhalt:
Sappho ist eine vielfach missverstandene Figur. Bei Grillparzer nimmt sie sich aus Liebe zu einem jüngeren Mann das Leben. Sie gilt als „Erfinderin“ weiblicher Homosexualität. Tatsächlich war sie ein Rockstar des antiken Griechenland, eine Projektionsfläche für einen jungen Soldaten und eine große Dichterin. Wir nutzen Grillparzers Sprache als Rahmenhandlung für eine Installation mit Texten von ausschließlich weiblichen Autorinnen aus der Antike, dem Mittelalter und der Klassik. Drei Schauspielerinnen verweben Performance-Elemente mit ausgesuchten Texten und bespielen damit die historischen Mauern der Burgruine.

Rückblick 2019:

Shakespeare. Perfect Enough. Subtexte.

Fotos: Andrea Hilberger

Samstag, den 6., 13., 20., 27.* Juni 2020 im Alten Eiskeller

(M)ANONYM – Es bleibt unter uns

Ein Zweipersonenstück

Mit Texten von Irmi Fuchs, Florian Gantner, Magda Woitzuck, Susanne Jahrl, Lukas Johne und Robert Prosser
Mit Maciej Salamon und Lukas Johne
Regie: Alexander Absenger Beginn: 20.00 Uhr
Dauer ca. 50″

! Freie Platzwahl 

* am 27. Juni findet die Vorstellung je nach Besucheranzahl im Santolhaus oder im Gemeindeamt statt.

Inhalt:
Ein brütend heißer Sommertag. Eine Selbsthilfegruppe für Männer. Der Gruppenleiter und ein Teilemher warten darauf, dass die Gruppe sich füllt. Doch niemand kommt. Es ist zu heiß. Schließlich schlägt der Gruppenleiter dem Teilnehmer vor, die Chance zu nutzen und über alle seine Probleme zu reden, schließlich besucht er mehrere Selbsthilfegruppen. Der willigt ein, will aber, dass auch der Gruppenleiter sich öffnet und Dinge preisgibt, sei es, dass er von sich selbst erzählt, oder von seinen Fällen berichtet.

So entsteht ein Stück mit Monologen von sechs jungen AutorInnen
und über Themen,
die immer noch ein Tabu sind, unsere Gesellschaft aber doch im Innersten prägen.

Rückblick 2019:

Die Schuhe der Braut

Fotos: Andrea Hilberger